Kinderkonzerte in Hamburg und Mainz vom Netwerk junge Ohren

Netzwerk junge OhrenKonzertbesuche gehören zu den besten Möglichkeiten, um sich während der Adventszeit in Weihnachtsstimmung versetzen zu lassen. Music-journal berichtete schon Anfang Dezember über eine Reihe ganz besonderer Kinderkonzerte, die durch Mitglieder vom Netzwerk junge Ohren initiiert wurden. Die Veranstaltungen fanden bisher in Berlin, Heilbronn und in Saarbrücken statt.
Involviert sind zum einen die Wunderkinder, die mit erfundenen Geschichten für heitere Gemüter sorgen. Zum anderen erwärmt ein Kinderchor die Herzen der Besucher. Begleitet werden die festlichen Gesänge durch renommierte Orchester.

Das Netzwerk junge Ohren setzt sich für eine generationsübergreifende gesellschaftliche Bedeutung von Musik ein und gibt den Mitgliedern durch intensive Kooperationen die Chance, sich musikalisch zu entfalten. Der Ansatz der Vernetzung von Musikern bei tuttisolo ähnelt diesem Konzept, lediglich die Schwerpunkte unterscheiden sich voneinander. Einen großen Stellenwert hat die Musikvermittlung, welche durch Projekte im In- und Ausland realisiert wird. Zudem veröffentlicht das Netzwerk junge Ohren ein eigenes Netzmagazin und vergibt in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Gewandhaus jährlich den Junge Ohren Preis.

Die letzten Termine nicht nur für junge Ohren:

  • 15. Dezember 14:30 Uhr und 17 Uhr im Großen Saal der Laeiszhalle (Hamburg): „Schneegestober“, mit den Hamburger Symphonikern und dem Young ClassiX Chor
  • 25. Dezember 17 Uhr im Kleinen Haus des Philharmonischen Staatsorchesters (Mainz): „Nussknacker und Mausekönig“ mit Musik von Tschaikowsky, unter der Leitung von Hermann Baumer

(Bild: Startseite jungeohren.com)

Vortrag von Carlo Queitsch am 7. Oktober an der HMT

Flyer Vortrag Carlo QueitschDer in Leipzig lebende Kontrabassist des MDR-Sinfonieorchesters Carlo Queitsch wird morgen, den 7. Oktober ab 19:30 Uhr einen Vortrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ halten. In seinem Thema „Der Musiker im Netz – Entdecke die Möglichkeiten“ geht Carlo Queitsch auf die vielfältigen Angebote ein, die das Medium Internet für Musikbegeisterte aber auch für den Musiker selbst bereithält. Dabei zeigt er ebenso die Chancen auf, welche sich aus der intensiven Nutzung von modernen Medien ergeben. Zusätzlichen praktischen Nutzen erhalten die Zuschauer durch umfassende Beispiele, so wird unter anderen auf das nationale Netzwerk für Klassik- und Jazz-Musiker tuttisolo.de eingegangen.

Im Vortragsraum 104 der HMT können sich alle Interessierten einfinden, um spannende Einblicke in ein hochaktuelles, jedoch viel zu wenig beachtetes Thema zu erhalten.

Klassik-Flashmob mit Beethovens „Ode an die Freude“

Flashmob BeethovenEin Flashmob muss nicht immer bedeuten, dass man sich zum gemeinsamen Harlem-Shake oder zu einer Massen-Kissenschlacht auf dem städtischen Marktplatz trifft. Das Web 2.0 hat längst auch die Musiker – ja, sogar die an klassischen Instrumenten – erreicht und so ist ein Flashmob, in dem etliche Instrumentalisten und Sänger gemeinsam die berühmte „Ode an die Freude“ aus Beethovens Neunter Sinfonie öffentlich aufführen, längst nichts Besonderes mehr. Auch in der Netzgemeinde erfreuen sich derartige Aktionen enormer Beliebtheit, wie man an den Millionen von Aufrufen des Youtube-Videos erkennen kann.

Für die Initiierung eines Klassik-Flashmob ist es zwingend notwendig, eine große Menge an Teilnehmern zu mobilisieren. Dies ist zwar grundsätzlich über die gängigen sozialen Netzwerke möglich. Doch mit einer Plattform wie tuttisolo gelingt es weitaus weniger umständlich, gezielt die richtigen Musiker für solch ein Projekt anzusprechen.
Wie so ein von klassischer Musik geprägter Flashmob aussehen kann, zeigt das folgende Video, das auch uns zum Staunen gebracht hat:

[Bild: Screenshot youtube.de]

Virtueller Musiklehrer gewinnt IQ Innovationspreis 2013

Der virtuelle Musiklehrer ist der Sieger des IQ Innovationspreises Mitteldeutschland in der Kategorie Informationstechnologie. Die Software ermöglicht das orts- und zeitunabhängige Erlernen eines Instruments, ohne dass ein Musiklehrer zwingend dabei sein muss.

Die Software als Musiklehrer

InnovationspreisViele Kinder möchten gerne ein Musikinstrument lernen. Einen Platz an einer lokalen Musikschule zu bekommen gestaltet sich allerdings häufig als schwierig. An diesem Problem setzt der virtuelle Musiklehrer an. Erfunden wurde das Verfahren von den beiden Musikenthusiasten Carlo Queitsch und Thomas Kuwatsch, entwickelt wurde die Lernsoftware von Ron Gastler, Mandy Hantke und Oliver Kobe an der HTWK Leipzig. Der virtuelle Musiklehrer ermöglicht durch seine verschiedenen innovativen Funktionen einen angeleiteten Musikunterricht.

Mit dem Mikrofon des Laptops prüft die Audiokontrolle des Programms die Korrektheit von Melodie, Rhythmik und Dynamik. Hinzu kommt zukünftig eine detaillierte Kontrolle der Spielhaltung des Schülers. Hierzu greift eine Gestenerkennung auf die Laptop-Kamera zu und wertet Sitzhaltung, Bogenposition und ähnliche wichtige Parameter aus.
In verschiedenen Lektionen gibt der virtuelle Musiklehrer jeweils Anleitungen, Aufgaben sowie umfassendes Feedback, das zu einem schnellen Fortschritt führt – ohne dass der Spaß am Musizieren zu kurz kommt.

Bisher können fünf verschiedene Instrumente mit dem virtuellen Musiklehrer erlernt werden:

  1. Gitarre
  2. Flöte
  3. Trompete
  4. Melodica
  5. Posaune

Preis unterstützt Vermarktung

Das „IQ“ im IQ Innovationspreis steht für Innovationsquotient. Und da dieser bei dem virtuellen Musiklehrer besonders groß ist, wurde der diesjährige Innovationspreis Mitteldeutschland im Cluster Informationstechnologie an die Leipziger Entwickler der Lernsoftware vergeben. Der Preis, welcher jährlich in fünf unterschiedlichen Kategorien verliehen wird, ist ein Projekt der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Ziel ist es, neuartige und marktfähige Produkte oder Dienstleistungen zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit sowie Innovationen der mitteldeutschen Wirtschaft zu steigern. Den Entwicklern gibt der IQ Innovationspreis somit die Chance, den Markt auf ihre Software aufmerksam zu machen und einen erfolgreichen Verkauf zu ermöglichen.

Tuttisolo.de tanzt den Harlem Shake

Nach dem Gangnam Style hat das Internet einen neuen Hype gefunden: Kollektiven Kontrollverlust, den „Harlem Shake“. Das Rezept ist simpel: 30 Sekunden, dazu der immer gleiche Song. Mehrere Menschen stehen oder sitzen passiv herum; nur einer tanzt und wackelt auf der Stelle. Nach 15 Sekunden ein Schnitt, und plötzlich zappeln alle, tanzen auf den Stühlen, tragen verrückte Kostüme und rasten aus. Der Trend startete Anfang Februar mit der ersten Harlem Shake-Version, heute sind bei Youtube bereits über 250.000 Clips online.

Mittlerweile lässt sich außerdem jede beliebige Website zum Harlem Shake animieren: Einfach beim Harlem Shake Maker die Internetadresse eingeben, und schon dreht die Seite ungehemmt frei. Einfach mal ausprobieren – bei den meisten Adressen funktioniert der Maker erstaunlich gut.

Natürlich ist auch unsere Seite tuttisolo.de nicht zu stoppen und tanzt nun manchmal heimlich den Harlem Shake.

Abschließend außerdem noch ein Clip, der ein wenig aus der Reihe fällt und einmal mehr zeigt: Nicht nur Menschen können den Harlem Shake.

Titelfoto von http://techcrunch.com/2013/02/18/what-is-the-harlem-shake-so-popular/