Das tuttisolo Orchestra – Klassik und Electro Hand in Hand

Orchester TuttisoloMit Klassischer Besetzung Electro- und Pop-Songs interpretieren, darum geht es dem tuttisolo Orchestra. Entstanden ist das Ensemble auf Initiative der beiden begeisterten Leipziger Musiker Carlo Queitsch und Thomas Kuwatsch. Unter anderem durch das Musiker-Netzwerk tuttisolo.de konnten sie stiloffene Instrumentalisten für ihre Idee begeistern. Darüber hinaus mussten sie zahlreiche potentielle Mitglieder persönlich ansprechen, da gerade Klassisch geprägte Musiker auf dem Internetweg oftmals nur schwer zu finden sind. Tuttisolo.de bewies den beiden, wieviel Energie sich bei der Suche nach Musikern durch ein entsprechendes Online-Netzwerk einsparen lässt.

Internationale Wurzeln

Das tuttisolo Orchestra setzt sich aus 26 Musikern zusammen. Diese sind zum Großteil Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater (HMT). Aber auch drei Freelancer sowie zwei Berufsmusiker des MDR-Sinfonieorchesters hat es zum tuttisolo Orchestra gezogen. Wenn sich das Orchester auch in Leipzig gegründet hat, ist es keinesfalls bloß als ein regionaler Zusammenschluss zu verstehen. Die Ensemble-Mitglieder stammen aus weiten Teilen Europas, aus Südamerika, Asien und Australien, was dem tuttisolo Orchestra ein internationales Flair verleiht.

Bisher zählen Interpretationen von drei Hits aktueller populärer Musik zum Repertoire des tuttisolo Orchestra:

Das Beste aus Klassik und Electro

Damit Electro-Songs auch in einer Klassischen Instrumentierung funktionieren können, hat der Berliner Komponist Kent Carlson die Stücke orchestriert. Der Leipziger DJ Sergej Klang vom Brockdorff Klang Labor wiederum erzielt mit seinen künstlich erzeugten und äußerst detailgetreuen Beats für ein druckvolles Fundament, welches dem Klassischen Ensemble zusätzliches Klangvolumen verleiht. Auf diese Weise ist es möglich, das jeweils Beste aus den zwei Welten Klassik und Electro zu erzeugen. Das Tuttisolo Orchestra demonstriert mit seinem Repertoire, welches Potential in einem Klassischen Orchester für die Umsetzung elektronischer Musik steckt. Somit trägt es auch zur generellen Verjüngung Klassischer Musik bei.

Bachfest Leipzig: Amarcord beeindrucken Publikum

Amarcord BachfestIm Jahr ihres 20. Jubiläums brachte das Vokalensemble Amarcord die Besucher des Leipziger Bachfestes zum Staunen. Mit einer gesanglich höchst anspruchsvollen Darbietung des Volksliedes “Es klappert die Mühle am rauschenden Bach” zeigten Amarcord einmal mehr, welche Möglichkeiten in rein vokaler Musik stecken.

Gegründet aus ehemaligen und aktiven Mitgliedern des Thomanerchores konnte sich Amarcord zu einem der führenden Vokalensembles entwickeln. Heute blicken die Leipziger auf über 1.000 Auftritte zurück, die sie auf der ganzen Welt absolviert haben. Mit dem a cappella Festival haben die Mitglieder des Ensembles außerdem eines der wichtigsten Veranstaltungen für die zeitgenössische Vokalmusik initiiert.
Im Video beweisen Amarcord, wozu sie mit ihren Stimmen in der Lage sind.


(Bild: Screenshot youtube.de)

Neues Video von Duo Stiehler/Lucaciu

Die beiden Leipziger Jazz-Enthusiasten Stiehler und Lucaciu haben mal wieder die Puppen tanzen lassen und einen wundervoll verträumten Videoclip entstehen lassen. Fast wie in einem Harlem-Shake-Video entwickelt sich auf einer Theaterbühne plötzlich eine schrill-bunte Partyszene mit bizarren Gestalten. Das passt aber auch bestens zur Musik: Denn hat man erstmal das kakophone Intro überstanden, fällt es einem nicht schwer, sich von dem treibenden Groove Sascha Stiehlers mitnehmen zu lassen. Getragen wird der sonderbare Titel “Dau dubba dubba dibby däy” von einem Saxofon-Thema, das von Antonio Lucaciu so lässig gespielt wird, dass es einen nicht mehr so schnell los lässt.

Die Jungs verstehen eben ihr Handwerk und gehören nicht ohne Grund zu den besten Musikern, die die Messestadt zu bieten hat. Wir hoffen, dass wir noch viel von den Beiden hören werden.

Webseite mit Infos und Tourdaten: http://www.stiehler-lucaciu.de/

Heute ist Dienstag: HMT-Stage-Night!

Durch das Engagement des Jazzclub Leipzig hat sich der Telegraph mittlerweile zur wichtigsten Lokation der Leipziger Jazz-Szene etabliert. Neben nationalen und internationalen Konzerten ist hier jeden Dienstag das Podium frei für die vielen spannenden Projekte der HMT-Studenten.

Heute Abend stehen die Musiker von Griffig auf der Bühne: Moritz Schaller (sax), Jonas Timm (p), Kurt Haider (g), Steven Boreham (b), Ria Rother (dr)

Nächste Woche, am 12.Februar, wird June Coco und ihre Band erwartet. Die Frau mit der bezaubernden Stimme erweitert den Jazz-Kontext um eine großzügige Prise Soul,  Americana und Chanson. Für das Konzert und die anschließende Jam-Session hat sie mit Urs Röllin (g, fx) und Robert Morgenthaler (tb, fx) Verstärkung aus der Schweiz eingeladen.

Beginn der HMT-Stagenight ist jeweils 20.30 Uhr. Reinschauen lohnt sich und der Eintritt ist wie immer frei.